Hörakustik Stellen

5 Tipps zur Abwehr von Headhuntern und Direktansprache.

Das Wichtigste zuerst: Wir würden euch niemals ungefragt anrufen oder auch nur anschreiben! Leider hatten wir nun einige Male den Fall, dass unser Name genutzt wurde, um Hörakustiker/innen direkt am Arbeitsplatz zu kontaktieren. Natürlich dann auch immer verbunden mit dem Versuch, zum Jobwechsel zu überreden. Wenn sich jemand unter dem Namen “HörakustikerJobs” ungefragt meldet – wir sind das nicht! Bitte gebt diese Fälle an uns weiter und wir kümmern uns darum. Vor diesem Hintergrund hier ein Überblick über gefühlt unseriöse Methoden, die euch und uns immer wieder begegnen. Im Anschluss geben wir euch 5. Tipps zur Abwehr der Kontaktversuche und erklären euch wie wir arbeiten. Bei uns steht im Vordergrund, dass wir nur auf euren Wunsch hin aktiv werden.

Arbeitsweisen, die wir ablehnen! – und denen wir immer wieder begegnen.

Sowohl manche Headhunter/Personalvermittler wie auch einige wenige Arbeitgeber verletzten bei dem Versuch, neue Mitarbeiter für Hörakustik Stellen zu finden, unter Umständen massiv die Privatsphäre. Das ist für euch als Hörakustiker/innen unangenehm – und auch für uns schwierig, weil der Ruf unserer Dienstleistung darunter leiden kann. Weit verbreitet ist zum Beispiel der ungefragte Anruf am Arbeitsplatz, oft mit unterdrückter Nummer. Dabei fühlt man sich nicht nur “überrumpelt”, sondern mitunter ist der Anruf auch vor den Kollegen und Kolleginnen sehr unpassend.

Ebenfalls viel zu oft begegnet man unerwünschten Nachrichten per Email, über soziale Netzwerke oder Businessnetzwerken. Um an die entsprechenden Kontaktinformationen zu kommen, durchforsten manche sogenannte Headhunter oder selbsternannte Personalvermittler Freundeslisten in sozialen Netzwerken, versuchen Informationen in Businessnetzwerken auszuwerten, treten über Diskussionsthemen in Kontakt und verwischen dadurch die Grenze zwischen beruflichem und privatem Bereich. Auch unterschätzt man selber oft, wie viele Daten über einen selber bereits im Netz über Suchmaschinen gefunden werden können.

Leider ist der ungefragte Kontakt nicht der einzige gefühlt unseriöse Aspekt einer solchen Kontaktaufnahme zur Besetzung von Hörakustik Stellen. Nicht selten wird versucht, mit einer “Geschichte” eine Beziehung aufzubauen und so Menschen einzuwickeln. Hier sind auch Informationen aus Netzwerken essentiell, um in die passende Gesprächsstimmung zu kommen. Wenn man auf sein Bauchgefühl hört, weiß man meist schon direkt am Anfang, dass etwas nicht stimmt.

Wie wir hören, tritt manchmal der Headhunter zunächst als Kunde auf, gibt sich als Mitarbeiter eines Herstellers aus oder behauptet gar, von der Handwerkskammer anzurufen, um erst einmal an Kontaktdaten und Namen zu kommen. Nach einer gewissen Zeit, wenn der Anruf bereits vergessen ist, wird dann die Zielperson kontaktiert. Es kommt die Frage auf: Wie sind die nur an meine Daten gekommen? Dafür reicht allerdings manchmal  auch ein schlichter Blick auf die Webseite 😉. Denn in vielen Fällen stehen die Informationen dort.

Wie kann man sich nun als Hörakustiker/in gegen unerwünschte Anfragen wehren?

  1. Seid euch im Team einig, dass personenbezogene Daten nicht telefonisch rausgegeben werden. Egal wer anruft. Das sollte eigentlich klar sein, da ihr ja auch gewohnt seid mit personenbezogenen Daten zu arbeiten und diese vertraulich zu behandeln.
  2. Im nächsten Schritt checken ob die Anrufnummer unterdrückt ist.
  3. Sobald ein unbekannter Anrufer personenbezogene Daten wissen möchte: Fragt einfach nach, ob ihr zurückrufen könnt, da Ihr gerade in einer Anpassung seid. Dann merkt ihr schon an der Reaktion, ob der Anruf seriös ist.
  4. Natürlich geht es auch etwas „eindeutiger“: Sobald klar ist, dass es um eine Vermittlung geht einfach klipp und klar sagen, dass man kein Interesse hat. Dabei ist eine unhöfliche Note erlaubt – denn das eigentlich Unhöfliche liegt darin, dass man ungefragt kontaktiert wurde.
  5. Lässt die Person nicht locker, kann man auch die juristische Ebene prüfen lassen. Wir können in diesem Artikel keine Rechtsberatung geben, aber auch die Direktansprache hat einen rechtlichen Rahmen. Bei dessen Verletzung kann man rechtliche Schritte prüfen und entsprechend handeln. Besonders, wenn dies in den privaten Bereich fällt und ihr ggf. sogar zuhause angerufen oder über ein privates Netzwerk kontaktiert werdet.

Wie sind eure Erfahrungen mit aufdringlichen „Headhuntern“? Teilt eure Erfahrungen mit uns und sendet uns eine E-Mail an info@lipka-personalgewinnung.de. Wir sammeln diese Informationen und teilen diese, natürlich anonymisiert, in unserem Blog.

HörakustikerJobs – wir werden nur aktiv, wenn ihr euch meldet!

Wir haben es am Anfang dieses Artikels schon geschrieben – HörakustikerJobs wird nur aktiv, wenn ihr euch von selbst bei uns meldet. Dies bedeutet natürlich auch, dass ihr von uns niemals einen ungefragten Anruf am Arbeitsplatz oder eine unerwünschte Nachricht auf Facebook bekommt. So etwas haben wir noch nie gemacht und werden es auch in Zukunft nie machen – wir empfinden ein solches Vorgehen als unseriös.

Wir verstehen uns als klassischer Recruiter / Personalberater, somit Dienstleister und Partner für euch und unsere Kunden und nicht als Headhunter. Wenn ihr Lust auf eine berufliche Entwicklung habt, dann kommt einfach auf uns zu. Wir besprechen mit euch eure Wünsche, schlagen euch zu euren Zielen passende Hörakustik Stellen vor und begleiten euch bis zum Vertragsabschluss – für Stellensuchende immer kostenlos. Vielleicht fragt ihr euch, warum wir keine Startgelder zahlen (die vermutlich auch steuer- und sozialversicherungspflichtig sind und ggf. sogar gegen eine vorhandene Nebenerwerbsklausel im Arbeitsvertrag verstoßen) oder Prämien ausloben. Das liegt daran, dass ihr euch somit ganz auf Basis des Jobangebotes entscheiden könnt.

Es soll für euch und den Arbeitgeber die richtige Entscheidung sein. Und ganz nebenbei, durch eine gezielte Karriereausrichtung, einen guten neuen Job oder auch durch eine gezielte Gehaltsverhandlung verschafft ihr euch selber die zusätzlichen Euros und das dauerhaft!

Das Tempo mit uns gebt ihr selbst vor. Wenn ihr es euch plötzlich anders überlegt oder keine der vorgeschlagenen Hörakustik Stellen attraktiv findet – kein Problem. Wir werden in keinem Fall versuchen euch zum Wechsel zu überreden. Wir vermitteln Zufriedenheit!

 

André LipkaAndré Lipka ist der Geschäftsführer von HörakustikerJobs und begeistert sich besonders für das genaue Abstimmen von Bewerberwünschen mit Arbeitgebervorstellungen. Er bloggt über Themen wie Hörakustik Gehalt und Konfliktlösung am Arbeitsplatz. Seine Freizeit verbringt André am Liebsten mit seiner Familie, erweitert seine Star Wars Figurensammlung oder dreht eine Runde auf seinem Longboard.

 

Über HörakustikerJobs: Wir helfen kostenlos, Wunschstellen in der Hörakustik zu finden und unterstützen auch bei der Verhandlung eines attraktiven Hörakustiker Gehalts.