Tipps für Motivationsschreiben in der Hörakustik

Jeder, der sich um einen Job bewirbt, braucht ein Anschreiben. Das gilt für Hörakustiker Stellen genau so wie in anderen Branchen. Besser noch als ein Anschreiben ist ein Motivationsschreiben, dass genau erklärt, warum man sich genau auf die vorliegende Stelle bewirbt und meint, dass man dort gut hinpasst.

 

Im Folgenden möchten wir einige Tipps für ein gutes Motivationsschreiben in der Hörakustik geben. Denn man darf nie vergessen: Dieses Schriftstück ist das Erste, was der potentielle Arbeitgeber wahrnimmt, wenn er den Brief mit der Bewerbung öffnet. Überzeugt es, hat man schon viel gewonnen.

1. Anschrift und persönliche Anrede des Empfängers
Stellenanzeigen immer auf Namen des Ansprechpartners prüfen. Wenn hier kein Ansprechpartner angegeben ist, sondern nur z. B. Personalabteilung, dann kann man das Anschreiben auch an die Personalabteilung schicken oder sich telefonisch bzw. im Internet erkundigen, wer für die Einstellungen verantwortlich ist.

Wichtig: Egal wie locker die Stellenanzeige formuliert ist, die Anrede ist immer per Sie und beginnt mit „Sehr geehrte Frau“ oder „Sehr geehrter Herr“ oder „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Gelegentlich ist bei den Hörakustiker Stellenanzeigen auch angegeben, dass vorab telefonische Auskünfte möglich sind. Hier lohnt es sich meist, gut vorbereitet mit ein paar Fragen anzurufen. Der Ansprechpartner wird sich sicherlich Ihren Namen notieren und „wartet“ dann auf den Bewerbungseingang. Also nicht zu lange Zeit lassen mit dem Abschicken der Bewerbung.

2. Bezug auf die Stellenausschreibung / Motivation zur Initiativbewerbung
Ein häufiger Fehler an dieser Stelle ist, dass ein einheitlicher Text für alle Bewerbungen genutzt wird. Der Empfänger ist in der Regel im Umgang mit Bewerbungen geübt und erkennt dies schnell. Der Effekt ist, dass eine Bewerbung weniger „ernst“ erscheint und nicht das Gefühl aufkommt, dass diese konkrete Stelle wirklich gewünscht ist. Deshalb: Den Text mit dem Bezug auf die Stellenanzeige immer so formulieren, dass der Empfänger den Eindruck hat, dieses Motivationsschreiben sei nur für diese spezielle Stelle erstellt worden.

3. Darstellung der eigenen beruflichen Fähigkeiten und Erfahrungen
Die Darstellung des eigenen Kompetenzprofils bietet zwei Chancen. Zum einen kann man vermitteln, was für Fähigkeiten man hat. Zum anderen kann man aber auch eine „Nähe“ zur ausgeschrieben Stelle herstellen, indem man Fähigkeiten/Erfahrungen in Bezug zu den Anforderungen setzt.  Dabei ist es schon wichtig, die Teilbereiche der Stellenausschreibung auch tatsächlich mit dem eigenen Profil abzugleichen. Sofern Kompetenzen fehlen, kann man aus seinen vorhandenen Erfahrungen sein Wachstumspotential ableiten.

Aus unserer Sicht gehört dieser Teil zu den größten Herausforderungen des Motivationsschreibens und auch des Vorstellungsgesprächs. Deshalb haben wir hierzu noch einen extra Blogpost mit konkreten Beispielen veröffentlicht!

4. Darstellungen der persönliche Stärken und Charaktereigenschaften
Bei der Darstellung der persönlichen Stärken geht es darum, seine eigenen Charaktereigenschaften in ein positives Bild für den potentiellen Arbeitgeber zu übersetzen. Hier ist es wichtig, in sich hineinzuhören, um eine realistische Einschätzung von sich geben zu können. Zum Beispiel: Ist die eigene Grundtendenz eher Ungeduld, dann empfiehlt es sich nicht von Ruhe und Gelassenheit zu fabulieren. Schließlich kann auch Ungeduld etwas Gutes haben, denn sie ist eben auch ein Zeichen von Veränderungswillen und Schaffenskraft.

Auch dieser Teil des Motivationsschreibens ist eine kleine Herausforderung, die wir bald mit einem zusätzlichen Blogpost genau beleuchten werden. Und: Wir von Hörakustikerjobs helfen natürlich gerne beim Kompetenzcheck, einfach melden!

5. Abschluss
Das Anschreiben positiv und nicht überschwänglich abschließen. Es ist ja bereits alles gesagt bzw. geschrieben: wieso, weshalb und warum die Stelle passt. Ein Formulierungsbeispiel:

„Mit meinem Anschreiben hoffe ich einen guten Einblick in meine Kompetenzen und Motivationen gegeben zu haben. Ich würde mich freuen, Ihnen ebenfalls einen positiven persönlichen Eindruck in einem Vorstellungsgespräch geben zu können.  

Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift
Vorname, Name“

 Jetzt ist der Arbeitgeber am Zug!

6. Kontaktdaten
Es ist simpel, muss aber betont werden. Bitte immer auf jedem Schriftstück die Kontaktdaten eintragen. Diese können im Anschreiben oben rechts positioniert werden und/oder bei allen weiteren Blättern in der Fußzeile.

Warum betonen wir diesen Punkt? Beispiel: Das Anschreiben sitzt lose in den Unterlagen und rutscht einfach mal raus. Dann kann man die Unterlagen eventuell nicht mehr zuordnen und ein wertvoller Kontakt ist verloren gegangen. Somit dann auch die Chance auf eine Stelle. Auch darf man nicht unterschätzen, dass eine Bewerbung auch ein Impuls sein kann. Der potentielle Arbeitgeber ist eventuell vom Anschreiben so positiv überrascht, dass er sofort anrufen will. Perfekt, wenn er dann nicht erst die Kontaktdaten suchen muss.

Fazit:
Mit einem guten Motivationsschreiben hat man schon halb gewonnen. Natürlich macht es etwas Arbeit. Aber es ist auch eine perfekte Chance, sich über die eigenen Fähigkeiten, Stärken, Schwächen und natürlich auch Wünsche sowie Erwartungen nochmals klarer zu werden. Bei Fragen, Kommentaren oder Ergänzungen zu diesem Thema nehmt gerne mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns über jede Rückmeldung!

 

Anja Lipka hält unser Team zusammen und hat immer ein offenes Ohr für alle Bewerberwünsche – mit ihr kannst Du besprechen, was Du beruflich erreichen möchtest. In diesem Blog schreibt sie rund um das spannende Thema der beruflichen Weiterentwicklung. Nach getaner Arbeit freut sich Anja auf ihre Kinder und hegt ihren schönen Garten.

 

Über HörakustikerJobs: Kontaktiere uns und wir helfen Dir bei Deiner Bewerbung in der Hörakustik! Übrigens: Schau Dir auch unbedingt unsere aktuellen Stellenangebote für Hörgeräteakustiker an.