Hörakustik Stellenmarkt

Verdeckter Arbeitsmarkt? 5 Tipps um geheime Stellen zu finden!

Die Jobsuche in der Hörakustik läuft meist so ab: Man weiß ungefähr, was man möchte und fängt an, die Stellenbörsen zu durchforsten. Hat man eine passende Anzeige entdeckt, bereitet man die Bewerbung vor und schickt sie an das Unternehmen. Doch was kann man tun, wenn man bestimmte Vorstellungen hat und das richtige Angebot einfach nicht auftaucht? Ganz einfach: Man zapft den verdeckten Stellenmarkt an!

Verdeckter Stellenmarkt – was ist das?

Um den Begriff des verdeckten Stellenmarktes zu verstehen, lohnt es sich zunächst zu schauen, was der öffentliche Stellenmarkt ist. Dieser umfasst alle zu besetzenden Stellen, die – wie der Name sagt – öffentlich ausgeschrieben sind. Aber natürlich sind das nicht alle Positionen, welche die Unternehmen in der Hörakustik zu besetzen haben. Oft gehen gerade die interessantesten Jobs “unter der Hand” weg. Diesen Vorgang bezeichnet man als verdeckten Stellenmarkt. Die Zahlen sind beeindruckend: Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) haben gezeigt, dass nur etwa 35% der Stellen je auf dem öffentlichen Stellenmarkt erscheinen. Im Umkehrschluss heißt das, dass 65% der Stellen nie in Stellenbörsen sichtbar werden! Umgekehrt sehen die Statistiken auf der Bewerberseite aus.  Es hat sich gezeigt, dass ca. 95% Prozent der Jobsuchenden nur den öffentlichen Stellenmarkt in Betracht ziehen. Daran lässt sich leicht ablesen, welche großen Chancen der verdeckte Stellenmarkt auch für Hörakustiker bietet.

Den verdeckten Hörakustik Stellenmarkt nutzen!

Doch wie komme ich nun an eine Stelle, die nicht öffentlich ausgeschrieben ist? Die folgenden fünf Tipps helfen dir dabei.

1. Das eigene Profil schärfen

Wer den verdeckten Stellenmarkt für sich nutzen möchte, wird vom Suchenden zum Bietenden. Denn anstatt nur auf eine Stellenanzeige zu reagieren, zeigt man aktiv, was man für einen Beitrag leisten kann. Deshalb sollte man als ersten Schritt sein eigenes berufliches und persönliches Profil durchdenken und schärfen. Das hat auch den Vorteil, dass man durch diesen Prozess viel besser versteht, was man eigentlich kann – und auch möchte. Diese Klarheit hilft, Arbeitgeber zu identifizieren, die zu einem passen.

Hier unterstützen wir z.B. im persönlichen Gespräch, um mit dir gemeinsam nicht nur herauszufinden, was dich bei der aktuellen Stelle stört oder was du vermisst – sondern auch was du willst und wohin deine Karriere sich entwickeln soll!

2. Die persönlichen Beziehungen nutzen

Man hat die eine Freundin, die jemanden kennt, der da jemanden kennt… – dies ist ein klassischer Weg, um eine nicht ausgeschriebene Stelle zu finden. Man fragt in seinem beruflichen (und privaten!) Netzwerk herum, erzählt, was man sucht und bittet um Hilfe. Oft ist man dann überrascht, wohin überall Verbindungen bestehen. Außerdem gibt es keinen besseren Türöffner als einen persönlichen Kontakt.
Problematisch ist es allerdings in kleineren Branchen wie der Hörakustik. Weil irgendwie jeder jeden kennt und sich eine Suche schnell herumsprechen und dann beim aktuellen Arbeitgeber landen kann. Hier können wir helfen, indem wir unser Netzwerk, welches wir in den letzten zehn Jahren aufgebaut haben, anzapfen.
Oft wissen wir von vertraulichen Expansionsplänen unserer Kunden und internen Strukturveränderungen, weit bevor es der Rest des Marktes weiß. Wir können dich dann in einer solchen Phase bereits bei dem potenziellen Arbeitgeber positionieren – auch an einem speziellen Standort oder für eine bestimmte Position. Nutze unser Netzwerk jederzeit anonym und kostenlos.

3. Durch Initiativbewerbungen überzeugen

Durch eine Stellenanzeige bietet ein Unternehmen einen Arbeitsplatz an. Doch warum nicht einmal einen anderen Weg gehen und einem Unternehmen direkt einen engagierten Arbeitnehmer anbieten: sich selbst! Am besten geht man dabei so vor: Erst einmal sollte man natürlich überlegen, wo man gerne arbeiten möchte – und auch warum. Ist einem das klar, kann man leicht eine starke Initiativbewerbung erarbeiten. Denn durch das “warum” macht man sich klar, was man in ein Unternehmen mit einbringen möchte – und kann so besonders überzeugend argumentieren. Natürlich ist es möglich, dass das Unternehmen aktuell keinen Bedarf hat. Aber dann ist man zumindest schon einmal dort bekannt und es gibt einen ersten Kontakt. Schließlich kommt die nächste Vakanz bestimmt.

Nutzt gerne unsere Tipps, um Eure Stärken herauszuarbeiten und das Bewerbungsanschreiben zu perfektionieren. Natürlich geben wir auch gerne ein Feedback zu Euren Unterlagen und eine Gehaltseinschätzung, wenn ihr möchtet.

4. Fach- und Jobmessen besuchen

Eine gute Möglichkeit, mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen, sind Messen. Dazu gehören zum einen Fachmessen wie der EUHA Kongress. Es empfiehlt sich hier, eine zurückhaltende Strategie zu wählen und Gesprächspartner/innen nicht gleich mit einer Bewerbung zu überrumpeln. Ergibt sich ein interessanter fachlicher Dialog, kann der Austausch von Visitenkarten ein guter Schritt in Richtung einer Stelle sein.
Etwas anders gelagert ist der Fall bei lokalen Jobmessen. Hier liegt der Fokus schon stärker auf dem Bereich Personal und es ergibt Sinn, wenn man für den Fall der Fälle zumindest einen Lebenslauf dabei hat. Dieser kann übergeben werden und dann als Anknüpfungspunkt für weitere Gespräche dienen.

Allerdings muss man sich auch bei allen Messen bewusst sein, dass die Hörakustik eine kleine Branche ist. Es kann passieren, dass das eigene Interesse an einer neuen Stellen nicht geheim bleibt.

5. Soziale Netzwerke nutzen

Durch ein Profil in Netzwerken wie Xing oder LinkedIn hat man die Chance, sich mit seinen Kompetenzen darzustellen und potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Viele Plattformen bieten darüber hinaus Foren für den (fachlichen) Austausch. Durch aktive Teilnahme lassen sich Kontakte in interessante Unternehmen hinein knüpfen. Ein guter erster Schritt hin zu einem Austausch über Arbeitsmöglichkeiten. Facebook könnte auch genutzt werden. Jedoch sollte man sich gut überlegen, wie weit und tief eine andere Person Einblick in die Privatsphäre haben soll.Generell gilt bei den Netzwerken, dass sehr schnell ersichtlich werden kann, wer mit wem vernetzt ist. Dies kann einem Wunsch nach Diskretion zuwiderlaufen.

Direkter Zugang zum verdeckten Hörakustik Stellenmarkt.

Soweit unsere Tipps – wie sind eure Erfahrungen mit dem verdeckten Hörakustik Stellenmarkt? Schreibt uns gerne dazu und meldet euch auch, wenn ihr Unterstützung benötigt. Wir schöpfen für Euch alle vorhandenen Möglichkeiten aus und stehen immer im persönlichen Dialog mit Euch und den potenziellen Arbeitgebern. Selbstverständlich bleibt jeglicher Austausch mit und über uns absolut vertraulich! Unsere Dienstleistungen sind für Stellensuchende immer kostenlos.

 

Annett Möller konzentriert sich auf die Arbeitgeberseite und ist kompetente Ansprechpartnerin für alle Kunden von HörakustikerJobs. Sie schreibt über Themen, die mit dem Erfolg eines Fachgeschäftes in Zusammenhang stehen. In ihrer Freizeit ist Annett gerne sportlich aktiv – am Liebsten in der Natur.